Wissenswertes über Chyrrta

Der Rula-Sud

Seine belebende Wirkung ist bei den Chyrrta unumstritten – je mehr Rula-Käfer für dieses dunkle Gebräu ihr Leben ließen, umso mehr regt es an.

Die krabbelnden Tiere werden in den frühen Morgenstunden von Büschen gesammelt, auf denen sie sich niederlassen, um den ungiftigen Morgentau zu trinken. Ihr Durst wird ihnen zum Verhängnis, denn – einmal eingesammelt – gibt es für sie kein Erbarmen.

Unter schweren Steinen werden sie gemeinsam mit ihren Brüdern und Schwestern zermahlen, um das Pulver für das Elixier zu bilden. In Siebe gefüllt übergießt man ihre pulverisierten Leiber mit kochend heißem Wasser – der Duft, den sie dabei verströmen, lässt jedem Chyrrta das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Der Rula-Sud wird nicht vom jedem genossen, denn einigen Chyrrta ist klar geworden, dass das Gebräu sie abhängig macht: Schwindel, Zittern und Reizbarkeit sind nach langem Genuss der Preis, den man bezahlt, wenn man auf das Suchtmittel verzichtet. Kyla, die schon früh den Rula-Sud zu einem festen Bestandteil ihrer Nahrungsaufnahme zählte, wird von den Auswirkungen nicht verschont.  

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